Chronik

2019 – „Toreros Locos“ Ay ay ay ay, Canta y no llores, Prque cantando se alegran, Cielito lindo los corazones. Diesen Refrain mussten einige Bewohner an der Hauptgasse bis in die frühen Morgenstunden hören. Mit dem Thema Toreros waren wir dieses Jahr unterwegs. Auch wenn kein lebender Stier durch die Hauptgasse getrieben wurde, hat uns das brandheisse Motto für die fünfte Jahreszeit in ihren Bann gezogen. Nach vier Jahren Pause kam unser geliebter Manta erneut zum Einsatz, welchen wir extra für unseren Ausflug an den Umzug in Ravensburg wiederbeschafft haben.

2018 – «Aschenbrödel» Der Schimmel Nikolaus, der Hund Kasperle und eine Schmuckschatulle, die von der Eule Rosalie bewacht wird, sind alles, was Aschenbrödel nach dem Tod ihrer Eltern geblieben ist. Das Waisenkind lebt bei der herrischen Stiefmutter, die den Gutshof des Vaters an sich gerissen hat. Die Stiefmutter und ihre leibliche Tochter Dora erniedrigen Aschenbrödel nach Kräften und behandeln sie wie eine Magd. Im Winter kamen die Quöllfrösch in die winterliche Landschaft, um das bezaubernde Aschenbrödel zu finden. Viele nahmen diese Aufgabe so ernst, dass sie die Suche erst am frühen Morgen aufgaben. Manch einer war sich ziemlich sicher das richtige Aschenbrödel gefunden zu haben, jedoch waren dies nur noch wirre Gedanken am Folgetag…

2017 – «Hamburger Matrosen» Im Jahr 2017 stachen wir als Hamburger Matrosen in See und machten dabei auf dem Landgang so manche Kneipe unsicher. Mit dem alljährlichen Ausflug auf die Ebenalp starteten wir unsere zwanzigste Saison und konnten uns individuell verkleiden – dabei fiel vor allem unser ältester Matrose auf, der mit seiner Wikingerfrisur so manche Frau zum bibbern brachte. Am Schmudo begannen wir morgens um 5.00 Uhr vor dem Rathaus und zeigten erstmals unser Matrosengewand. Es war ein äusserst strenger Matrosentag, dieser heurige Schmudo, was uns jedoch erst am Tag danach bewusst wurde, als wir starken Seegang im Kopf hatten. Den Höhepunkt an der diesjährigen Fasnacht bildete eindeutig der Fasnachtsumzug vom Samstagnachmittag – wir fuhren mit unserem Einmaster mit mehr als zehn Meter Masthöhe durch die Hauptgasse von Appenzell und brachten so manche Landratte zum Staunen. Mit unserer Jubiläumsbar nach dem Umzug konnten wir mit unseren Sympathisanten auf die letzten 20 Jahre anstossen und die Zuschauer konnten unser Schiff bestaunen. Nachdem wir am Faschnedsmentig unsere Fasnacht in Appenzell abschlossen, blieb uns nur noch der Ausflug, der uns dieses Jahr nach Schiers im Prättigau führte. Nach einem Umzug durch die Gassen von Schiers machten wir am Abend mit einer Beizentour den Dorfkern unsicher. Es gab wieder einige Verluste betreffend Material welche über Bord gegangen sind, diese wurden jedoch alle in Schiers und Umgebung dank aufmerksamen Bauämtlern gefunden, wobei der Zustand nicht mehr genauer beschrieben werden kann.

2016 – «Mike Shiva» Im Jahr 2016 liessen wir uns von der grossen Esoterikwelle in der Schweiz überkommen und sahen in Mike Shiva unser geistiges Medium für die Fasnacht. Wir lasen schon Monate vor der Faschned in den Sternen unsere Zukunft und wussten, dass es wiederum eine äusserst erleuchtende Zeit sein wird. Die langen Haare und besonderen hellseherischen Fähigkeiten wussten auch gewisse Frauen zu beeindrucken, sodass alle Shivas ihnen voraussagen konnten, dass sie gleich schmusen werden… Auch das Ostschweizer Fernsehen zeigte Interesse am Medienstar Mike Shiva und dieser durfte dann ein Interview mit seinem geliebten Hundi «Chocolate» geben. Beim Umzug in Appenzell liessen die Shivas nichts anbrennen und gewannen wiederum die Guggenmusigwertung, knapp vor den Sumpfqueens und den Riedgolfern. Es muss für die anderen einheimischen Knaller-Guggen langsam frustrierend sein, immer die gleichen Könner auf dem obersten Treppchen zu sehen, aber bei Problemen konnten ja auch diese Mike Shiva anrufen und sich ihren Rat holen (4.19 Fr/min). Der Ausflug führte uns dieses Jahr nach Flims, wo solch weise Persönlichkeiten wie Mike Shiva im Skigebiet sehr herzlich willkommen geheissen wurden (Tina an der Bar, wir träumen noch heute von Dir). Am Abend jedoch kehrte sich das Blatt, was Mike natürlich schon am Nachmittag wusste. Insbesondere ein Türsteher wollte sich mit Mike «Bäbele» Shiva anlegen, kriegte dann aber die Zukunft sanftmütig prophezeit. Die gesamte Faschned war einmal mehr ein Erfolg und es freut uns auch nächstes Jahr wieder die Titelverteidigung beim Umzug anzutreten.

2015 – Die Serie „The Big Bang Theory“ gab uns dieses Jahr das Motto «Nerds». Wir versuchten uns so gut wie möglich als hochintelligente Physiker, Ingenieure oder Astrophysiker zu geben, was eine einfache Sache war aufgrund unserer recht hohen Grundintelligenz. Mit zunehmender Uhrzeit stieg auch die Komplexität dieser Aufgabe. Nichts desto trotz war es wiederum ein sehr gelungenes Jahr, bei dem wir wieder mit unseren 10 Meter Opel Manta – in neuem Glanz (Er war leicht  dunkler) – am Umzug teilnehmen durften. Der Ausflug führte uns wieder einmal nach Brissago. Die Wetterkapriolen die uns in Brissago empfingen waren recht untypisch für die Meteorologie im Tessin, es schneite und war kalt, sodass unsere GoreTex Schuhe recht bald gelbe Schwämme waren. Jedoch haben wir der Kälte getrotzt und sogar noch ein Schittli mehr reingeworfen. Dies war logisch unter diesen Umständen, denn der Aalt het scho all e Schittli inigwoffe. Zudem war über die ganze Fasnacht ein leichter Materialverlust zu verzeichnen, folgendes ging kaputt oder ist nicht mehr auffindbar: 1 Sousaphon, 1 Posaune, 1 Pauke, 1 Schlagzeug, 1 Trompete, 1 iPhone, 2 Posaunenmundstücke, 1 Trompetenmundstück. Über die Gründe weshalb immer soviel kaputt geht wird spekuliert, aber die einzige Statistik die dazu existiert wurde von der Brauerei Locher gefälscht. (Photos 2015)

2014 – «Manta, Manta» ’15! Warum werden Mantas nur ohne Schiebedach ausgeliefert? – Welcher Mensch hat schon drei Arme? Mit Vokuhila und Fuchsschwanz verwandelten sich die Quöll-Frösch dieses Jahr in eine Meute von deutschen Opelfanatikern. Als Deutsche nach unserer Herkunft gefragt hatten, waren wir sicher, der Einsatz stimmt! Mit unserem neuen 10m laaaaangen Opel Manta, der Platz für 30 Personen bot, durften wir am Umzug teilnehmen. Besten Dank für den starken Einsatz des Wagenbau-Teams. Leider konnten wir unseren Luxusschlitten nicht auf den gelungenen Ausflug auf den Flumserberg mitnehmen. Auch im Skigebiet hatten vereinzelte Skifahrer das Gefühl, sie wären schneller als die Mantas.

2013 – Für das Jahr 2013 haben wir uns das Thema «Mario Kart» entschieden. Als Marios, Luigis, Warios, Toads, Yoshis und auch einer bezaubernden Peach machten die Quöllfrösch die Stassen Appenzells mit ihren GoKarts unsicher. An der Ehrung des „Omzogs“ durften wir unseren Wagen vor dem vollen Landsgemeindeplatz präsentieren. Der Ausflug führte uns an den Langlaufweltcup in Davos.

2012 – Um das langfristige Fortbestehen der Quöllfrösch zu sichern, mussten wir neue Mitglieder rekrutieren. Wir hiessen Johann Heeb (Rhythmus), Michael Neff (Trompete) und Mathias Dörig (Trompete) herzlich willkommen in unserer Bande. Auch verkünden wir mit Freuden die Rückkehr von Dominik Inauen (Posaune). Damit der Übergang ohne grössere Probleme funktionierte, konnten wir auch die 2011 ausgetretene alte Garde für eine weitere Fasnacht überreden. Somit konnten wir mit unglaublichen 23 Mitgliedern unser 15 jähriges Jubiläum feiern. Dazu verzauberten wir den Postplatz in ein orientalisches Spektakel und eröffneten über die Haupttage einen Indischen Tempel. Das Thema «Inder» wurde uns von zwei Qöllfröschen (Urs und Marcel), die für eine Zeit in Indien weilten mit nach Hause gebracht. Der Ausflug ging nach langer Zeit wieder einmal nach Arosa und war ein voller Erfolg.

2011 – Nachdem in den letzten beiden Jahren farbenfrohe Themen gewählt wurden war es in diesem Jahr wieder einmal Zeit für etwas Uhriges. Wir versetzten uns in die Zeit der Wickinger, aber doch mit dem nötigen Witz. Deshalb hiess das Thema «Wicki und die starken Männer»“. Man merkte schnell, dass sich die meisten mit diesem Thema ausserordentlich gut identifizieren konnten, teilweise fast etwas zu authentisch 😉 Einmal mehr haben die Quöllfrösch in diesem Jahr ein Novum an den „Omzog“ gebracht. Ein heisser Zuber wurde auf dem Wagen mitgeführt, in dem sich drei Mitglieder während dem ganzen Omzog aufhielten. Der Nachfasnächtliche Ausflug ging in diesem Jahr nach Laax, wo nicht nur einige Russen ihre wahre Freude an uns hatten 😉 Nach der Fasnacht 2011 bedauerten wir zutiefst, dass gleich mehrere Mitglieder aus Altersschwäche ihren Rücktritt bekannt gaben (Marcel Inauen (Trompete), Urs Dähler (Trompete und Harfe), Matthias Koch (Rhythmus), Daniel Inauen (Susaphon)).

2010 – Die Themensuche für dieses Jahr war äusserst schwierig und zum Teil auch umstritten. Zur Auswahl standen verschiedene grundfasnächtliche Themen wie Cowboy, Clown oder Zorro. Gewählt wurde der «Clown» was natürlich den sympatisanten vom Zorro nicht ganz in den Kram passte. Sie hatten sich deshalb kurzerhand entschlossen das Thema doch zu forcieren und konnten es auf dem alljährlichen und legendären „Ebenalpausflug“ doch noch „usmaschgere“. Ein wichtiges Highlight in diesem Jahr war nebst dem „Omzog“ mit den hohen Stühlen eindeutig der erneute Ausflug ins Tessin nach Brissago wo wir einmal mehr ein super Wochenende erleben durften.

2009 – 2009 haben wir uns das Thema «Chasperli» ausgesucht, um den kindern eine Freude zu machen (Mit Kindern sind natürlich auch die Kinder in uns gemeint). Wir haben uns mit dieser Idee erneut den ersten Platz beim „Omzog“ sichern können.
Unser traditioneller Ausflug führte uns wieder einmal in ein Skigebiet in die Lenzerheide. Was wir dort und an der Fasnacht allgemein erleben konnten seht ihr in unserer Galerie.

2008 – 2008 war wieder einmal Jahr in dem wir unsere geheimen Wünsche für ein paar Tage ausleben durften. Wir haben das Thema «Punk» gewählt. Nicht überall sind wir direkt als Guggenmusik enttarnt worden, und das hat uns natürlich besonders gut gefallen. Speziell zu erwähnen von diesem Jahr ist natürlich noch der Ausflug, ins Tessin nach Brisago, wo wir trotz oder eben gerade wegen unserer eigenwilligen Art viele neue Fans gewinnen konnten.

2007 – Das Jahr 2007 stand uter einem besonderen Stern, denn wir haben mit unserem Thema «Pirates of the Caribbean» das erste mal den ersten Platz am „omzog“ in Appenzell gewonnen. Auch sonst war es ein absolut geniales Jahr, vor allem, weil wir uns kurzfristig dazu entschlossen haben doch weiter zu machen 🙂

2006 – Auch 2006 unser Jubiläumsjahr (9 Jahre) gehört nun zur Geschichte. Es war eine anstrengende, aber unglaublich spannende Fasnacht. Mussten wir uns doch als erste Football Mannschaft in Appenzell im einen oder anderen Kampf bestätigen. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Besuchern unserer «TOUCHDOWN»-Bar bedanken. Super dass ihr gekommen seid und so geil mit uns gefeiert habt!!

2005 – Im Jahre 2005 hatten wir ein Thema gewählt, das keinem speziellen Anlass zugeschrieben werden konnte – «Römische Legion». Es hat uns einfach gefallen. Speziell in diesem Jahr war sicher unser Traktorencasting oder der Wagen am Omzog. Seht euch doch in der Gallerie um und ihr seht „fast“ alles was wir erlebt haben.

2004 – An der Fasnacht im Jahr 2004 waren wir ausnahmsweise nochmals mit dem Motto «Austin-Powers» vom Jahr 2003 vertreten. Aus Kosten-Gründen verzichteten wir auf ein neues Motto. Dafür richteten wir, anlässlich der Wiederbelebung des Schmotzigen Donnerstag «Nostalgie-Maschgere am Schmotzege Donschtig», unter dem Motto «Hötte-Gaudi» die «Quöll-Frösch-Bar» beim Restaurant Engel ein. Auch dieses mal wurde die Bar rege besucht und geht bestimmt in die Geschichte ein.

2003 – Das Jahr 2003 war ein sehr spezielles Jahr, denn wir hatten das Glück, dass wir vom Organisationskomitee der Ski WM in St. Moritz ausgewählt wurden, das Publikum zwei Tage lang mit unseren Klängen und unserem Feuer warm zu halten. Der Anlass war ein super Erlebnis und wir werden es nicht zuletzt auch dank unserer kleinen Fangemeinde, die mit uns mitgereist ist, in guter Erinnerung behalten. Für diesen Speziellen Anlass hatten wir uns deshalb auch ein spezielles Thema ausgesucht. «Austin-Powers» lautete es, und wie ihr uns kennt konnten wir uns dank unserm überaus guten schauspielerischen Können sehr gut in dieses Thema einleben.

2002 – Nach nunmehr fünf Jahren haben wir an der Fasnacht 2002 eine weite Reise auf uns genommen. «Cowfrösch», unser Thema in diesem Jahr, war wieder einmal wie Ihr das von uns gewohnt seid, ein speziell verrücktes und natürlich überaus amüsantes Thema. Zudem ist unsere Gruppe in diesem Jahr um einige neue Gesichter bereichert worden! Ein einmaliges Erlebnis in diesem Jahr war auf jeden Fall unser Western Saloon am Fasnachtssamstag.

2001 – Für das Jahr 2001 hatten wir uns ein aussergewöhnliches Thema ausgesucht – «Ghetto» – und erlebten dabei unvergessliche Momente! Wir hoffen auch ihr hattet so eine gute Zeit wie wir!

2000 – Ein weiteres Jahr verging und wir waren noch einmal um 3 Mitglieder angewachsen. Das heisst wir hatten unsere Idealgrösse erreicht. Entsprechend dem Rummel um die vier verschieden farbigen Komikfiguren hatten wir uns für das Jahr 2000 auch unser Motto ausgesucht «Teletubbies».

1999 – Im zweiten Jahr waren wir bereits 12 Mitglieder und hatten auch ein phantastisches Thema «Krankenschwestern».

1998 – Im Sommer des Jahres 1997 hat sich eine kleine Gruppe von Fasnachtsverrückten Typen zusammengehockt und beschlossen der Fasnacht in Appenzell eine Guggen – Musik als Bereicherung zu schenken. Gesagt getan. Im Herbst hat sich die kleine Gruppe von 6 Leuten auf 10 erweitert, was fürs erste auch die Besetzung für die Fasnacht im Jahre 1998 darstellen sollte. Natürlich fängt jeder mal klein an und so auch wir. Obwohl wir eine kleine Gugge waren haben wir viel Lob geerntet, was uns fürs nächste Jahr natürlich anspornte.

Also bis dann……!!!
eure «Quöll-Frösch»